Instandhaltung - PC-EKG

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Instandhaltung

Elektronische Bauteile und Anschlüsse können "ermüden", Firmware und Treiber veralten - deswegen empfehlen wir gemäß Medizinprodukte Betreiberverordnung § 3 alle 2 Jahre eine Funktionskontrolle ggf. mit Instandhaltungsmaßnahmen in unserem eigenen, ausschliesslich für diese Funktionskontrollen autorisierten Dr. Vetter Labor
Die Funktionsprüfung umfasst, neben der Prüfung der elektronischen Bauteile, auch die Prüfung von Firmware und Treiber, die dabei ggf. upgedated werden. Nach erfolgreicher Funktionskontrolle und Instandhaltung wird auf dem Gerät ein Dr. Vetter Label angebracht, dass diese Instandhaltungsmaßnahmen und den einwandfreien Zustand bescheinigt. Falls notwendig, können Sie für die Dauer dieser Maßnahme, die in der Regel 14 Tage beansprucht, auch ein Ersatzgerät erhalten, wir unterbreiten Ihnen gern ein Angebot.

Schutzklasse
Das PC-EKG VI Gerät hat ein geschlossenes ungedichtetes Gehäuse und bietet somit einen vollständigen Berührungsschutz sowie einen Staubschutz (Korngröße > 1mm) im Innern aber keinen Wasserschutz (IP40). Dieses Gerät ist somit nur für den Gebrauch in geschlossenen Räumen und nicht im Schwimmbad bestimmt.

Umgebungsbedingungen
Die min. und max. Umgebungsbedingungen, bei denen das PC-EKG VI Gerät sicher betrieben werden kann sind für:
-- Temperatur +10 – +40 °C
-- Relativer Feuchte 40 – 75%
-- Luftdruck 950 – 1050 hPa

Defibrillator-Schutz
Das PC-EKG VI Gerät hat keinen Defibrillationsschutz, da dieser in der Regel bereits in den handelsüblichen Patientenkabeln und Elektrodenapplikations-Systemen integriert ist und so, durch Aufsummierung der Widerstände, ein verfälschtes Elektrokardiogramm resultieren kann!
NOTA BENE:
Beim Einsatz eines Defibrillators ist also zum Schutz des PC-EKG VI Gerätes die Verwendung eines defibrillationsgeschützten Patientenkabels zwingend.

Biokompatibilität
Patientenkabel und Elektroden sind nicht Bestandteil des PC-EKG VI Gerätes. Der Anwender ist grundsätzlich frei in der Wahl geeigneter CE konformer Ableitsysteme und Elektroden, sollte aber, da nicht alle auf dem Markt befindlichen Systeme geeignet sind, diese zusammen mit dem PC-EKG VI Gerät testen, bevor er sich für ein System entscheidet.

Auswertung und Fehlererkennung
Das PC-EKG Programm liefert keine „automatische Interpretation“ oder „automatische Diagnosestellung“, vielmehr unterstützt es kundige AnwenderInnen durch viele nützliche Werkzeuge in der Befundung des Elektrokardiogrammes. Die Interpretation des aufgezeichneten Elektrokardiogrammes obliegt allein entsprechend ausgebildeten MedizinerInnen. Diese sind auch darin geschult, mögliche Fehler anhand des veränderten Elektrokardiogrammes zu erkennen (Artefakte, falsche Wellenformen, Spikes, Null-Linien, Rauschen etc.) die bedingt sind durch ein defektes Gerät, durch ein defektes Patientenkabel oder durch falsche Elektrodenanlage.



 
 
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